Während dem Urlaub in guten Händen

Katholische Sozialstation bietet Verhinderungs- und Betreuungsangebote

Steht der Urlaub an oder ist eine private Pflegeperson selbst durch Krankheit verhindert, kann für pflegebedürftige Angehörige so genannte Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden. Diese Ersatzpflege ist bis zu sechs Wochen im Jahr oder einem Höchstbetrag von 1.612 Euro möglich.

Unter dem Motto „Hallo, wie geht’s!“ bietet beispielsweise die Katholische Sozialstation Schwäbisch Hall einen Besuch- und Anrufservice für die Urlaubszeit. „Diese Dienstleistung ist auch für Menschen gedacht, die nicht pflegebedürftig sind. Während die junge Familie im Urlaub ist, besuchen wir die älteren Menschen oder rufen zu fest vereinbarten Tageszeiten an“, erläutert die Leiterin der Katholischen Sozialstation Schwäbisch Hall, Barbara Meyer-Benz, das Angebot „Wir sind Ansprechpartner für Senioren zu Hause und die Familie im Urlaub und unterstützen bei Bedarf.“

Wenn Menschen zwar in ihrem bekannten Umfeld leben, aber dort während der Urlaubszeit nicht auf ausreichend familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe zurückgreifen können, übernimmt die Katholischen Sozialstation Schwäbisch Hall auch Besuchs- oder Begleitdienste. „Oft bewältigen ältere Menschen ihren Haushalt bis auf wenige Ausnahmen noch sehr gut selbst. Hier helfen wir, wo nötig, auch gerne bei der Hausarbeit.“

Viele Angehörige scheuen den vermeintlichen Formulardschungel und verzichten auf die professionelle Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst. „Das muss nicht sein“, beruhigt Barbara Meyer-Benz, „wir kennen uns mit den Vorschriften aus und beraten auch gerne ausführlich zu individuellen Fragen. Ich bin sicher, wir finden bei einer anstehenden Urlaubsvertretung eine für alle angemessene Lösung.“

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