Antworten auf wichtige Fragen rund um
Corona und häusliche Pflege

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, sehr geehrte Angehörige,

das Corona-Virus bringt unser aller Alltag gehörig durcheinander, doch seien Sie versichert: uns liegt Ihre gute Versorgung und Gesundheit am Herzen. Die Betreuung und Pflege durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Katholischen Sozialstation Schwäbisch Hall bleibt unverändert. Wir sind für Sie da!

Werde ich weiterhin durch die Katholische Sozialstation versorgt?

Ja. Selbstverständlich kommen unsere Mitarbeiterinnen auch weiterhin zu Ihnen. Solange Sie unseren Einsatz wünschen, kommen wir gerne zu Ihnen.

Wie werden die gebotenen Abstandsregeln und Kontaktregeln eingehalten?

Hohe Hygienestandards hinsichtlich Desinfektion uns Sauberkeit sind bei unserer Arbeit schon immer selbstverständlich. Schon immer haben sich unsere Pflegekräfte sich nach jedem Kunden die Hände ausgiebig desinfiziert. Entsprechend der aktuellen Anordnungen werden wir folgende Verhaltensregeln zusätzlich umsetzen:

  • Bei der Begrüßung und Verabschiedung geben wir uns nicht die Hand.
  • Bei Gesprächen halten wir den Mindestabstand von 1,5 m ein.
  • Unsere Pflegekräfte tragen bei ihren Tätigkeiten Handschuhe.

Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen können wir überlegen, ob und wie gegebenenfalls die Versorgung organisiert werden kann, um die Kontakte zu Ihrer Sicherheit zu reduzieren.

Tragen die Pflegekräfte Mundschutz?

Ja, unsere Mitarbeiterinnen tragen immer Mundschutz.

Soll ich einen Mundschutz tragen?

Sie müssen keinen Mundschutz tragen. Es steht ihnen jedoch frei, dies dennoch zu tun.

Werde ich weiterhin meine Medikamente erhalten?

Ja. Wir bringen Ihnen Ihre Medikamente auch weiterhin so wie bisher. Unsere Pflegekräfte werden bei der Medikamentengabe darauf achten, den Mindestabstand soweit wie möglich einzuhalten.
Damit das gelingt,

  • richten wir Ihre Medikamente vor und treten dann zurück.
  • Sie nehmen die Medikamente ein und treten dann zurück.

Wie erhalte ich meine Medikamentengabe, wenn ich dies nicht mehr selbst tun kann?

Kunden, die ihre Medikamente nicht selbst einnehmen können, werden selbstverständlich von uns unterstützt. Unsere Pflegekräfte tragen Handschuhe und Mundschutz und unterstützen die Medikamenteneinnahme bei Bedarf ebenso wie bisher.

Werde ich weiterhin meine Insulininjektion erhalten?

Ja. Sie erhalten wie gewohnt Ihre Injektion.
Wir bitten unsere Kunden jeweils vor Ort, bei der Verabreichung und bei nahmen Kontakt, das Gesicht abzuwenden und der Pflegekraft nicht ins Gesicht zu atmen.

Werde ich weiterhin geduscht?

Ja, wir unterstützen Sie auch weiterhin bei der Körperhygiene und -pflege. Gerne stimmen wir uns mit Ihnen und/oder Ihren Angehörigen über die Häufigkeit ab. Auch bei der Körperpflege bitten wir unsere Kunden, der Pflegekraft nicht ins Gesicht zu atmen.

Werden mir meine Kompressionsstrümpfe an- und ausgezogen?

Ja. Wir unterstützen Sie auch weiterhin beim An- und Auszeihen der Kompressionsstrümpfe. Bitte wenden Sie bei nahem Kontakt mit der Pflegekraft das Gesicht ab und atmen Sie der Pflegekraft nicht ins Gesicht.

Werde ich versorgt, wenn jemand meiner Angehörigen an Covid-19 erkrankt ist und ich Kontakt hatte?

Ja. Solange wir keine anderen Anweisungen durch das Gesundheitsamt erhalten, versorgen wir Sie auch im Falle des Kontakts zu einem Covid-19-Erkrankten. Wichtig:

  • Der Arzt bzw. das Gesundheitsamt muss Ihre Kontaktkette zu diesem Erkrankten kennen.
  • Sie oder einer ihrer Angehörigen müssen dem Arzt/dem Gesundheitsamt zwingend mitteilen, ob Sie zu einem Covid-19-Erkrankten Kontakt hatten und dass Sie von unserem Pflegedienst betreut werden.

Nur so können alle sowohl für Sie als auch für unsere Mitarbeiterinnen notwendigen und wichtigen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.

Werde ich versorgt, wenn ich selbst an Covid-19 erkranke?

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben, vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zu Hause. Kontaktieren Sie umgehend telefonisch Ihren Hausarzt und uns – Ihren Pflegedienst
(Telefon: 0791/87 16).

Ihr Arzt veranlasst einen Abstrich. Sollte der Test positiv sein, müssen alle Kontaktpersonen – auch wir - den Vorgaben des Gesundheitsamtes Folge leisten. Um für Sie eine gute Behandlung zu gewährleisten, wird voraussichtlich eine Einweisung ins Krankenhaus erfolgen.